Fronius
Fronius GEN24, Verto, Tauro und ältere Symo mit Optima verbinden, inklusive Speicher und Smart Meter.
Optima verbindet sich mit Fronius-Wechselrichtern über Modbus TCP im Heimnetz. Über den Wechselrichter liest Optima auch den Fronius Smart Meter und den Speicher.
Unterstützte Geräte
| Gerät | Anzeigen | Speicher steuern |
|---|---|---|
| Primo GEN24 und Symo GEN24 (Plus) | Ja | Ja |
| Fronius Reserva und BYD HVS/HVM am GEN24 | Ja | Ja |
| Verto, Tauro | Ja | kein Speicher |
| Ältere Symo, Primo und Eco mit Fronius Datamanager | Ja | kein Speicher |
| Fronius Smart Meter | Ja, über den Wechselrichter | nicht nötig |
| Fronius Wattpilot | siehe Wallbox |
Was Optima macht
- Liest PV-Leistung, Netzbezug und Einspeisung, Ladestand und Leistung des Speichers.
- Gibt dem Speicher Lade- und Entladevorgaben, zum Beispiel bei PV-Überschuss oder günstigen Preisen.
- Bleiben die Vorgaben aus, etwa weil das Gateway ausfällt, kehrt der Speicher nach etwa einer Minute in die normale Fronius-Regelung zurück.
Voraussetzungen: Modbus TCP einschalten (GEN24, Verto, Tauro)
Das macht bei Heizma-Anlagen normalerweise das Team bei der Einrichtung. Nach einem Firmware-Update oder einem Gerätetausch kann es nötig sein, die Einstellung zu prüfen. Dafür brauchst du den Techniker-Zugang des Wechselrichters. Das Passwort steht im Inbetriebnahmeprotokoll oder kommt von deinem Installateur.
Weboberfläche öffnen
Gib die IP-Adresse des Wechselrichters im Browser ein. Du findest sie in der Geräteliste deines Routers. Melde dich als „Technician“ (Techniker) an.
Modbus öffnen
Gehe zu „Kommunikation“ und dann zu „Modbus“.
Einstellungen setzen
| Einstellung | Wert |
|---|---|
| Modus | TCP Server |
| Modbus-Port | 502 |
| SunSpec Model Type | int + SF |
| Zähleradresse | 200 |
| Steuerung erlauben | eingeschaltet |
Ist „Steuerung einschränken“ eingeschaltet, muss die IP-Adresse deines Optima-Gateways in der Liste stehen. Sonst lass diese Option aus.
Speichern
Speichere die Einstellungen. Optima verbindet sich danach von selbst.
Kein Techniker-Passwort?
Dann schaltet Heizma die Schnittstelle für dich frei. Schreib uns über Profil > Hilfe & Kontakt mit dem Thema „Wärmepumpe oder PV von Heizma“.
Ältere Fronius mit Datamanager
Bei Symo, Primo und Eco der älteren Generation mit Fronius Datamanager 2.0 liegen die Einstellungen in der Weboberfläche des Datamanagers unter „Einstellungen“ > „Modbus“:
| Einstellung | Wert |
|---|---|
| Datenausgabe über Modbus | tcp |
| Sunspec Model Type | int+SF |
Speichere mit „Übernehmen“. Dafür reicht der Benutzer „admin“ des Datamanagers.
Bekannte Probleme
Nach manchen Updates zeigt die Weboberfläche Modbus als eingeschaltet, die Schnittstelle ist aber nicht erreichbar. Öffne die Modbus-Einstellungen, prüfe die Werte aus der Tabelle oben und speichere sie erneut. Hilft das nicht, melde dich beim Support. Wir klären das dann gemeinsam mit deinem Installateur und Fronius.
Hat der Wechselrichter vom Router eine neue IP-Adresse bekommen, kann Optima ihn kurz verlieren. Optima erkennt den Wechselrichter inzwischen an seiner Hardware-Adresse und findet ihn meist von selbst wieder. Sicherer ist eine feste Adresse im Router, siehe Netzwerk und Schnittstellen.
Im Wechselrichter kann unter „Energiemanagement“ > „Batteriemanagement“ eine „Zeitabhängige Batteriesteuerung“ eingerichtet sein. Solche Regeln können die Vorgaben von Optima überstimmen. Lass sie von deinem Installateur prüfen.
Solar.web holt die Daten über die Fronius-Cloud, Optima direkt im Heimnetz. Zeigt nur Optima keine Daten, ist meist die Modbus-Schnittstelle zu oder der Wechselrichter hat eine neue IP-Adresse. Siehe die beiden Punkte oben.
- Modbus TCP, Port 502. Der Wechselrichter antwortet auf Unit ID 1, der Fronius Smart Meter auf Unit ID 200. Mehrere Wechselrichter hinter einem Datamanager haben aufsteigende IDs ab 1.
- Optima liest den Zähler als SunSpec Model 203 (int + SF) und steuert den Speicher über SunSpec Model 124 mit einem Revert-Timer von 60 Sekunden.
- Ohne „Steuerung erlauben“ lehnt der Wechselrichter Schreibzugriffe auf Model 123 und 124 ab.
- Je nach Steuerungspriorität unter „Sicherheits- und Netzanforderungen“ > „I/O-Leistungsmanagement“ > „Steuerungsprioritäten“ werden Modbus-Vorgaben eventuell nicht angenommen. Dieses Menü braucht den Benutzer Technician.
- Fronius empfiehlt höchstens zwei parallele Anfragen. Betreibe kein zweites System parallel über Modbus.
- Quelle: Fronius Modbus-Handbuch 42,0410,2649 und Bedienungsanleitung GEN24 auf manuals.fronius.com.