Huawei
Huawei SUN2000 mit LUNA2000-Speicher und EMMA mit Optima verbinden.
Optima verbindet sich mit Huawei über Modbus TCP, entweder über den SDongle am Wechselrichter oder über den Energiemanager EMMA.
Unterstützte Geräte
| Gerät | Anzeigen | Speicher steuern |
|---|---|---|
| SUN2000 mit SDongle und LUNA2000-Speicher | Ja | Ja |
| SUN2000 mit EMMA | Ja | Nein |
Was Optima macht
- Liest PV-Leistung, Netzbezug und Einspeisung, Ladestand und Leistung des Speichers. Für Netzwerte braucht der Wechselrichter einen Huawei Smart Power Sensor.
- Lädt und entlädt den Speicher über den SDongle. Aus dem Netz laden kann Optima nur, wenn in FusionSolar das Laden aus dem Netz erlaubt ist.
- Bleiben die Vorgaben aus, kehrt der Wechselrichter in den Arbeitsmodus zurück, der in FusionSolar eingestellt ist.
Voraussetzung: Modbus TCP am SDongle freigeben
Modbus TCP kann bei Huawei nur der Installateur einschalten, mit einem Installateur-Konto in FusionSolar. Endkunden haben darauf keinen Zugriff. Wenn deine Anlage nicht von Heizma installiert wurde, wende dich an deinen Installateur.
Für den Installateur:
- In der FusionSolar-App die Inbetriebnahme des Geräts öffnen und sich mit dem WLAN des Wechselrichters
SUN2000-<Seriennummer>verbinden. - Als installer anmelden.
- Einstellungen > Kommunikationskonfiguration > Dongle-Parametereinstellungen > Modbus-TCP öffnen.
- „Aktivieren (uneingeschränkt)“ wählen und speichern.
Alternativ im FusionSolar-Webportal: Anlage > Geräte > Dongle > Parameter einstellen > Modbus-TCP.
Arbeitsmodus in FusionSolar
Lass den Arbeitsmodus des Speichers in FusionSolar auf Eigenverbrauch. Gibt Optima keine Vorgaben, kehrt der Wechselrichter in diesen Modus zurück.
Bekannte Probleme
Ein Update des SDongle kann Modbus TCP wieder auf „Deaktivieren“ setzen. Teilweise zeigt die App die Freigabe noch als aktiv an, obwohl sie es nicht ist. Der Installateur muss Modbus TCP dann erneut aktivieren und speichern.
Der SDongle erlaubt nur eine Modbus-Verbindung gleichzeitig. Fragt ein anderes System den Wechselrichter ebenfalls über Modbus ab, etwa ein Smart-Home-System, stören sich beide. Außerdem startet der Dongle neu, wenn er die FusionSolar-Cloud nicht erreicht. Eine stabile Internetverbindung hilft.
Optima kann den Speicher nur aus dem Netz laden, wenn das in FusionSolar erlaubt ist. Lass die Einstellung von deinem Installateur prüfen.
Optima misst die PV-Leistung auf der Gleichstromseite. Sie kann deshalb ein paar Prozent höher sein als in FusionSolar.
- Modbus TCP über die SDongle-IP, Port 502, Slave-ID 1. Bei EMMA: EMMA-IP, Slave 0.
- Mindest-Firmware SDongleA-05: V100R001C00SPC124. Für Lese- und Schreibzugriffe wird eine Dongle-Software ab SPC133 empfohlen.
- Optima steuert über den Forced-Charge/Discharge-Modus und hält sich an die in FusionSolar eingestellten maximalen Lade- und Entladeleistungen.
- „Aktivieren (eingeschränkt)“ erlaubt nur eine IP aus der Trustlist. Mit „uneingeschränkt“ dürfen alle Geräte im LAN zugreifen, aber immer nur eines gleichzeitig.